Von der Schulbank mitten in die Arena
Am 22.4. tauschten 28 Freiwillige aus den Klassen 5a und 5b zusammen mit Frau Ebert und Frau Schopper Klassenzimmer gegen Kolosseum – zumindest gedanklich – und besuchten am Nachmittag die Ausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in der Archäologischen Staatssammlung. In einer 60-minütigen Führung tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die Welt der römischen Kämpfer ein.
Schnell war klar: Unsere Latein-Novizen sind bereits Gladiatoren-Profis! Viele Inhalte waren schon aus dem Lateinunterricht bekannt, und die Kinder beteiligten sich mit zahlreichen Fragen und klugen Beiträgen. Trotzdem gab es auch einige überraschende Erkenntnisse: So erfuhren wir, dass Gladiatorenspiele ihren Ursprung bei Leichenfeiern hatten, dass man Gladiatoren auch mieten konnte und dass in Wirklichkeit nur etwa jeder zehnte Kampf tödlich endete. Das Publikum sollte nämlich vor allem unterhalten werden, so dass zu viele oder zu schnelle „Verluste“ eher unerwünscht waren.
Neben spannenden Fakten und lebendigen Erzählungen sorgten auch anschauliche Exponate und Filmausschnitte für Begeisterung. Am Ende waren sich alle einig: Der Ausflug war unterhaltsam und lehrreich zugleich – und für uns zum Glück ganz ohne Schweiß, Blut oder Blessuren. Lediglich eine gute Portion Stehvermögen war gefragt
Sandra Ebert
Einige Schülereindrücke:
- „Ich fand toll, dass man die Ausrüstung, wie z.B. Schwerter, ausprobieren durfte. Nicht so gut fand ich, dass man die ganze Zeit stehen musste.“
- „Für mich war neu, dass die Römer schon Glas herstellen konnten.“
- „Der Museums-Shop war auch gut ;-).“
- „Mir haben besonders die Filmchen gefallen, die man anschauen konnte.“
- „Besonders toll fand ich den zweiten Raum, weil man da richtig gut gesehen hat, wie Gladiatoren aussahen.“
- „Für mich war neu, dass es Gladiatoren-Grabstätten gab.“
- „Mir gefielen die lebensgroßen Gladiatorentypen.“




